Herzensbotschaften 2015

Wir gehen nicht, wir laufen. Wir essen nicht, wir schlingen. Wir haben keine Zeit für Langsamkeit. Alles muss immer schneller erledigt werden. Und in immer kürzeren Zeitabständen muss das Unmögliche reingepresst werden.

Glück macht uns nicht dankbar, aber Dankbarkeit glücklich. Diesen Satz hab ich bei H. P. gelesen und der hat sich so tief in meine Seele gebrannt, dass ich es unmöglich für mich behalten möchte. So ein kleines unbedeutendes Wort und doch so eine tiefgehende Wirkung.

Da steig ich heute gleich mal mit einem Werbeslogan ein „ Mein Haus, mein Garten, mein Auto, meine Frau oder mein Mann“. Und das noch im selben Atemzug gesprochen. Eine Reihe von Dingen, die wir besitzen und gleich hinten ran der Mensch. An letzter Stelle von allen Dingen.

Wenn es Menschen in deinem Umfeld gibt, die dich glücklich machen, dann genieße diese Zeit mit allen Sinnen und frag nicht, wie lange sie bleiben können.

Traurigkeit tut unheimlich weh, überhaupt wenn sie  als Stiefkind behandelt wird. Und Enttäuschung ist die große Schwester der Traurigkeit.

Es ist nicht wichtig, ob unsere Kinder alles wissen, und in der Schule stets die Besten sind. Auch ist es nicht wichtig, dass sie immer brav und angepasst sind. Unsere Kinder des 21. Jhdt. brauchen etwas ganz anderes.

Irgendwann muss es passiert sein, da kam einer und sagte: „ Träume, was ist denn das für Zeug, das ist doch nur für kleine Mädchen“. Dieser Jemand muss beeindruckend gewesen sein, wenn er so viele Menschen damit erreicht hat, die das bedingungslos leben.